Die Geschichte der Burg Sommeregg
Eine Burg mit lebendiger Geschichte
Hoch über dem Millstätter See thront die Burg Sommeregg — ein Ort, an dem über 800 Jahre Geschichte lebendig werden. Erstmals um 1187 urkundlich erwähnt, prägt die Burg seit Jahrhunderten das Landschaftsbild von Seeboden in Kärnten.
Seit 1992 wird sie von der Familie Riegler als eines der beliebtesten Ausflugsziele Kärntens betrieben.
Ein Dokument des Südtiroler Klosters Neustift nennt erstmals einen „Witemarus von Sommeregg" an der Seite von Graf Otto von Ortenburg. Die Burg wurde als Höhenburg von den Grafen von Ortenburg errichtet.
Am 29. Mai wird auf Burg Sommeregg der Ehevertrag zwischen Graf Albert von Görz und Gräfin Euphemia von Ortenburg-Hardegg geschlossen — ein Zeichen der politischen Bedeutung der Burg.
Andreas von Graben erhält Sommeregg als Erbpfandschaft von den Grafen von Cilli und macht die Burg zum Familiensitz.
Ungarische Truppen erobern und zerstören die Burg. Nur der Rundturm übersteht die Verwüstung. Die Burg wird anschließend in ihrer heutigen, unregelmäßigen Form wieder aufgebaut.
Die Burg geht an die mächtige Familie Khevenhüller, später an die Grafen von Lodron. Mit der Bauernbefreiung 1848 verliert die Burg ihre feudale Funktion und beginnt zu verfallen.
Elfi und Andreas Egger erwerben die nahezu verfallene Burg und beginnen mit der umfassenden Restaurierung. Sie eröffnen das erste Burgrestaurant.
Die Familie Riegler erwirbt Burg Sommeregg und baut sie zu einem vielseitigen Erlebnisort aus — mit erweitertem Restaurant, dem Foltermuseum und neuen Veranstaltungen.
Die ersten Ritterspiele locken tausende Besucher auf das Burgareal. Seitdem findet das Mittelalterspektakel jedes Jahr im August statt und zählt zu den größten Mittelalterveranstaltungen Österreichs.
Die Familie Riegler betreibt Burg Sommeregg als eines der beliebtesten Ausflugsziele in Kärnten — mit Burgrestaurant, Foltermuseum, Ritterspielen und Flohmarkt. Das Foltermuseum ist mit über 100 Exponaten Mitteleuropas größte Ausstellung zur mittelalterlichen Rechtsprechung.
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